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schneetreiben
zweiminütiger Kurzfilm, 2005

Aus dem Nirgendwo kommend bahne ich mir einen Weg durch die Landschaft. Den zu meinen Füßen liegenden Schnee stopf ich in meinen Mund, nehme ihn in mich auf und hinterlasse hinter mir eine Spur im Weiß. Doch sie bleibt nicht mehr lange sichtbar, denn die Fülle des herabfallenden Schnees und der Wind decken sie bald zu, dass sie verschwindet, sich wieder in der Weite verliert. Unaufhörlich esse ich weiter, markiere kurzweilig mein Tun und Sein und verschwinde wieder im Nirgendwo.